Familienbild Gen.Lt. von Davidson

Familienbild Gen.Lt. von Davidson

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Das ca. 1898 entstandene Bild zeigt die Familie von Generalleutnant Eduard Friedrich August Theodor und seiner Frau Luise Margarete von Davidson, geb. Parcus. Die „Großmama“ meiner Mutter war vierzehn Jahre jünger als Großpapa (1840-1922). Links im Bild Eduard (1886-1939), der spätere Vater meiner Mutter Gisela und ihrer Geschwister Gunda, Detlev, Heinz und Erik.

Rechts neben Eduard steht Hans, der als aktiver Offizier an der Niederschlagung des Herero-Aufstandes in Deutsch-Südwest teilnahm. Er war unverheiratet und fiel im Oktober 1914 an der Westfront.

Neben ihm Karl, der Kaufmann wurde und einige Jahre in Daressalam lebte. Er starb 1909 noch zwei Monate vor der Geburt seiner einzigen Tochter Tilla unter mysteriösen Umständen.

Weiter rechts Else, die einen Dr. Gatzky aus Wuppertal heiratete, mit dem sie mehrere Jahre in Alexandrien lebte. Später lebten sie in Hösel, er war Leiter eines Hospitals in Wuppertal. Sie hatten drei Töchter, von denen zwei taubstumm waren.

Neben Else steht August, der später Anwalt in Koblenz wurde. Er hatte vier Kinder: Hans, Hilda, Emma und Liesel. Seine Frau starb bei der Geburt von Liesel, später heiratete er in zweiter Ehe Elfriede Remy. August von Davidson starb 1950.

Sitzend von links nach rechts Loose, Max, Großmama, Großpapa und Grete.

Loose hieß eigentlich Emilie Franziska Luise, wurde aber in der Familie nur (Tante) Loose genannt. Sie blieb unverheiratet, war jahrzehntelang im Arbeitsamt in Dessau tätig und nahm sich 1944 der schon neunzigjährigen Großmama an, die im August 1945 bei ihrer Enkelin Margaret, der einzigen nicht taubstummen Tochter von Else, in Erfurt starb. Loose selbst starb 1952.

Max war der jüngste Bruder meines Großvaters. Er hatte ständig Geldsorgen und ging für einige Zeit zu seinem Onkel August Parcus nach Südamerika. Er fiel schon im August 1914 an der Westfront.

Grete war das sechste Kind der Familie. Als Folge von Masern in der Kindheit war sie Zeit ihres Lebens schwerhörig. Erst mit über 40 heiratete sie den Mittelschulrektor Kerst, der wesentlich älter war als sie. Sie starb 1980 im Alter von 96 Jahren.

 

 

 

Archiv-Davidson

Erik von Davidson (with kind authorization of The Clan Davidson Association, UK)

The Scots in Germany

Hans von Davidson (with kind authorization of The Clan Davidson Association, UK)

Heinz von Davidson (with kind authorization of The Clan Davidson Association, UK)

New Davidson Discoveries (with kind authorization of The Clan Davidson Association, UK)

Book Review Gunda Davidson (with kind authorization of The Clan Davidson Association, UK)

DANIELIS DAVISSON. Väterliche Ermahnung an seine liebe Kinder, so geschrieben in A°. 1698

Familienbild Gen.Lt. von Davidson

Von Schottland nach Westpreußen

Die Davidsons entstammen dem Clan Dhai in Schottland.

Andreas Davison, geboren 1591 in Edinburgh, wanderte 1606 nach Westpreußen aus. Die alte Hansestadt Danzig war eine freie Stadtrepublik, die aus eigenem Entschluss politisch zu Polen-Litauen gehörte. Das reformierte Danzig hatte im 16. Jahrhundert neben mennonitischen Einwanderern aus Friesland und den Niederlanden auch viele calvinistische Schotten angezogen, die in Danzig eine starke Gemeinde bildeten.

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